BuCon 2014 – Auslese Vorlese

Also eins steht mal fest: nächstes Jahr bringe ich viel, viel mehr Zeit mit.

Der BuCon stand schon seit Jahren auf meiner Liste von Events, zu denen ich eigentlich mal fahren will, aber erst dieses Jahr hat es tatsächlich geklappt (und seien wir mal ehrlich: hätte meine Verlegerin nicht gefragt, ob nicht eine Lesung machen will, wäre ich wahrscheinlich wieder nicht gekommen, wo Dreieich nicht gerade um die Ecke liegt). So aber machte ich mich früh morgens am 11.10.2014 auf, um die A3 Richtung Frankfurt zu erobern und knapp drei Stunden später die berühmt-berüchtigte Phantastikmesse zu erreichen.

Mein kühner Plan, mir den Aufbau einer Lesung bei meiner Verlagskollegin Swantje Berndt abzuschauen wurde leider zunichte gemacht, als Swantje zwei Tage vor dem BuCon aus gesundheitlichen Gründen absagen musste. Was mir nicht nur die Chance verwehrte, mir anzusehen, wie Swantje das so anstellte sondern auch verhinderte, meine Verlagskollegin persönlich kennenzulernen 🙁 Berlin, Liebes! Zwar hatte ich meine Texte natürlich vorher brav geübt, aber es fühlte sich trotzdem ein wenig an, wie ins kalte Wasser geschmissen zu werden, als mir plötzlich eine ganze Stunde statt 30 Minuten zur Verfügung stand!

Gott sei Dank waren ja meine Verlegerin und eine gute Freundin zum Händchenhalten zur Stelle, und gegen 11Uhr trudelte dann auch gefühlt die gesamte Belegschaft des Tintenzirkel-Forums ein, so dass der Raum wider erwarten nicht nur gut gefüllt war, sondern ich auch noch das beste Publikum hatte, das man sich für die allererste Lesung wünschen kann.  Das Lesen klappte ganz gut (obwohl ich, Schande über mich, deutlich gemerkt habe, seit der Oberstufe nicht mehr vorgelesen zu haben), an den richtigen Stellen wurde gelacht und zum Schluss gab es noch ein paar interessante Fragen zu Genrezuordnungen, die zu noch interessanteren Antworten von Ju Honisch führten, die ebenfalls im Publikum saß.

Danach ging es an den Stand des Weltenschmiede Verlages, denn frisch erschienen war auch die Taschenbuchausgabe von Thimble House und … wow. Die ist toll geworden.  Wunder-, wunderschön. Es war ein irres Gefühl, mein Buch tatsächlich in den Händen zu halten (und ist es noch immer). Ich bin wahnsinnig stolz und froh und auch dankbar, dass meine Verlegerin den Sprung zur Print mit mir gewagt hat.

 

Romy Wolf und Toni Kuklik, Foto © Weltenschmiede Verlag

Romy Wolf und Toni Kuklik, Foto © Weltenschmiede Verlag

 

(Wer mein T-Shirt erkennt, bekommt einen Sticker mit dem Logo des R.I.P.  zugeschickt 😉 )

Leider reichte die Zeit danach nur noch, um zur Lesung meiner ebenfalls ganz wunderbaren Kollegin Sabrina Železný zu gehen, die ihren Text wiederum wahnsinnig schön präsentiert hat. Wenn ich groß bin, will ich auch so werden!

Am frühen Nachmittag musste ich mich dann aufgrund des langen Rückweges wieder auf den Weg gen Heimat machen, weil ich die Strecke nicht völlig übermüdet fahren mochte. Nächstes Jahr wird alles anders! Dann bleibe ich über Nacht! Und gehe auch zur Frankfurter Buchmesse! Und habe Zeit, mich mit allen zu unterhalten, jawohl!

Bis dahin – schön war’s. Leider zu kurz. Aber jetzt habe ich Blut geleckt 🙂

 

Kommentare

  • 17. Oktober 2014

    Du hast wundervoll gelesen und deine Nervösität hat man schnell vergessen. Du warst witzig und spontan – und deine Spione sind einfach überzeugend! 🙂

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  • 17. Oktober 2014

    Awww! Du bist ja süß.
    Du hast doch selbst ganz, ganz wundervoll gelesen, und das alles, ohne bei jemandem abzuschauen! 🙂

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