Momentan bin ich gesundheitlich angeschlagen - was mit der Grund war, warum ich es dieses Jahr wieder nicht zur Leipziger Buchmesse geschafft habe. (Zumindest Frankfurt muss dieses Jahr einfach klappen. Ich bin doch jetzt Autorin!) Immerhin, ein bisschen Arbeit konnte

Seit Samstag ist ist "Metamorphose" abgeschlossen und liegt bei meiner Verlegerin und meiner Lektorin. Ich bin gespannt, was sie dazu sagen werden, denn obwohl "Metamorphose" einen ganz eigenen Handlungsstrang hat, ziehen sich einige Fragen und Themen aus "Thimble House" mit

Während ich munter weiter an "Metamorphose" schreibe und sich die Rohfassung dort nun ihrem Ende nähert, habe ich zeitgleich "Thimble House" überarbeitet, das vor ein paar Wochen aus dem Lektorat zurückkam, und den fertigen Text heute an meine Lektorin zurückgeschickt.

Wie ihr sehen könnte, befindet sich meine Seite wieder im Umbau. Ich habe das alte Design geliebt und mich sehr schwer damit getan, Adieu zu sagen, aber da der Veröffentlichungstermin meiner Spione unaufhaltsam näherrückt (Hurra!!!) und ich zu diesem Zweck

blogromywolf68 Es ist irgendwie seltsam, seine eigene e-Book-Serie zu schreiben. Cool, aber seltsam. Vor zehn Jahren begann ich, mich ernsthaft mit Fernsehserien zu beschäftigen. Sie nicht nur zu konsumieren und danach abzuhaken, sondern mich tatsächlich auch damit auseinanderzusetzen, wie sie aufgebaut sind, wie die typischenFigurenkonstellationen aussehen, wie ein Spannungsboden über mehrere Folgen aufrechterhalten wird, Folgen, die trotzdem für sich alleine stehen können müssen. Ich habe mich in diesen zehn Jahren oft über verschenktes Potential geärgert, darüber, dass Chancen nicht genutzt oder Klisches bis zum Abwinken ausgereizt wurden und ich habe wundervolle Momente gesehen, wenn die Drehbuchautoren, die Schauspieler und die Regisseure ganze Arbeit geleistet hatten. Vor allem aber habe ich unendlich viel darüber gelernt, wie episodenhafte Geschichten erzählt werden und erzählt werden können.

blogromywolf80 Wer meinem Blog schon ein Weilchen folgt, der weiß, dass ich mich unendlich leichter damit tue eine Figur zu schreiben, wenn sie in meinem Kopf zu einem bestimmten Gesicht gehört - in der Regel sind das Schauspieler oder andere prominente Leute, und im besten Fall läuft es so, dass ich eine Figur entwickle und direkt eine Besetzung dafür habe.  Manchmal finde ich die perfekte Besetzung erst ein paar Wochen später, in anderen Fällen - wie diesem - dauert es Jahre. Ada Quinn ist eine der Protagonisten meiner anstehenden E-Book-Reihe (ich kann es immer noch nicht fassen) und es hat seine Zeit gedauert, bis ich wusste, wie sie tickt und woher sie kommt. Und obwohl ich sie mittlerweile sehr mag und gerne schreibe, hat mir doch immer ein Gesicht dazu gefehlt, irgendetwas, das sie für mich so richtig greifbar machen konnte. Nun gibt es Hollywood ja einige rothaarige Schönheiten, aber das Problem war eben, dass Ada in meinem Kopf zwar durchaus hübsch ist, aber keine Schönheit im klassischen Sinne  ... und versucht mal, so jemanden in Hollywood zu finden. Dazu im richtigen Alter. Aber ich habe ja Geduld. Dann, vorgestern, fiel mir Elle Fanning (die Schwester von Dakota Fanning) ein, die ich in Super 8 unfassbar gut fand. Und dann überlegte ich, wie Elle Fanning wohl mit roten Haaren aussehen würde. Und fand ganz unverhofft meine Ada.

Ich wollte euch schnell allen ein schönes und erfolgreiches 2014 wünschen, bevor der 1. Januar 2014 schon wieder vorbei ist (wie schnell das immer geht). Ich hoffe, ihr bleibt alle gesund, erreicht viele eurer Träume und findet ein paar neue,

  blogromywolf71 Ich sitze noch immer an der Übersetzung, aber immerhin nähern wir uns jetzt dem Ende. Hoffentlich noch vor Weihnachten, dann kann ich nämlich die Feiertage zum ausgiebigen Plotten und Schreiben benutzen. Oh, Schreiben.  Ich war aber nicht ganz untätig, denn ich habe wann immer möglich an der Leseprobe für "Die Partitur der Gewalt" gearbeitet und die erste Szene steht jetzt immerhin. Zwar in Rohfassung, aber sie steht. Jetzt bin ich am Überlegen, was ich wohl als zweite Szene schreiben soll. Die erste Szene hat überraschend (aber richtigereise) früher geendet als gedacht, so dass sich die Handlung unverhofft in eine etwas andere Richtung entwickelt hat. Beziehungsweise wird sich die Annäherung der beiden Protagonisten anders gestalten, als es bisher geplant war.  Setze ich jetzt da an? Oder schreibe ich etwas aus einem späteren Zeitpunkt in der Geschichte, wo so richtig die Fetzen fliegen? Bei dieser Gelegenheit möchte ich aber mal kurz das Buch zeigen, dass ich bei Amazon entdeckt und mir zu Recherchezwecken zugelegt habe. Ich wünschte, ich hätte mehr Zeit, um darin zu lesen, aber sollte ich das Manuskript je in voller Länge angehen, dann werde ich dieses Buch mit Sicherheit von vorne bis hinten gewissenhaft durcharbeiten. Mit Post-Its und allem, was dazugehört.